Zwischen bestimmten Rohölsorten hat sich Berichten zufolge ein erheblicher Preisunterschied von über 40 USD pro Barrel gebildet, was auf die erhöhten Risiken rund um die Straße von Hormus zurückgeführt wird. Diese Disparität steht im Gegensatz zu den Marktbedingungen Ende Juni, als eine 60-tägige Vereinbarung zwischen den Vereinigten Staaten und Iran zur Deeskalation der Feindseligkeiten im Persischen Golf zu einem Rückgang der Ölpreise führte.

Zwei Monate nach dieser Vereinbarung notiert Brent-Rohöl bei über 107 USD pro Barrel, während West Texas Intermediate (WTI) sich der Marke von 103 USD pro Barrel nähert. Diese Preisdivergenz verdeutlicht eine klare Unterscheidung zwischen Rohöllieferungen, die potenziellen Bedrohungen durch Drohnen- oder Raketenangriffe im Golf ausgesetzt sind, und solchen, die ohne derartige Risiken transportiert werden können.

Der Konflikt zwischen den USA, Israel und Iran hat insbesondere den Irak, den zweitgrößten Produzenten innerhalb der OPEC, getroffen. Der Erdölsektor des Landes verzeichnete Berichten zufolge einige der schwersten betrieblichen Störungen infolge dieser geopolitischen Lage.

Diese Informationen wurden von OilPrice.com berichtet.