Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate prüfen alternative Methoden, um die Auswirkungen der anhaltenden Störungen in der Straße von Hormus auf Lieferungen von verflüssigtem Erdgas (LNG) abzufedern.

Berichten von Hellenic Shipping News Worldwide zufolge haben beide Länder Notfall-Ship-to-Ship-(STS)-Transfers durchgeführt, um beeinträchtigte LNG-Tanker umzuleiten. Diese Strategie zielt darauf ab, eine kontinuierliche Erdgasversorgung internationaler Abnehmer zu gewährleisten.

Diese logistischen Anpassungen erfolgen vor dem Hintergrund, dass die LNG-Exportmengen aus Katar und den VAE weiterhin deutlich unter dem Vorkrisenniveau liegen. Berichten zufolge wurden im Rahmen dieser Maßnahmen kürzlich drei Ladungen aus der Golfregion mittels STS-Verfahren transportiert.

Der Einsatz von STS-Operationen unterstreicht die Reaktion der Industrie auf die Herausforderungen durch die Blockade, die nun seit einem halben Jahr andauert.