Einer aktuellen Analyse zufolge nähern sich die Rohölexporte aus der Region des Persischen Golfs wieder den Volumina an, die vor den jüngsten Konflikten verzeichnet wurden. Ein beträchtlicher Teil dieses Öls erreicht die globalen Märkte nun jedoch über logistische Vereinbarungen und Transportwege, die vor dem Konflikt nicht genutzt wurden.

Diese Entwicklung wirft Fragen bezüglich des Ausmaßes des traditionellen Druckmittels auf, das der Iran über die Straße von Hormus – ein kritischer maritimer Engpass für den Energietransit – ausübt.

Zwischen dem 1. und 28. September beliefen sich die täglichen Rohölexporte aus der Region im Durchschnitt auf mindestens 16,5 Millionen Barrel. Dieser Wert entspricht den täglichen Durchschnittswerten vor dem Konflikt (ohne den Anteil des Iran), wie das Rohstoffanalyseunternehmen Kpler berichtet.

Trotz der Erholung der Rohölexportmengen ist in Form eines Raffinerie-Engpasses eine weitere Herausforderung entstanden, zu der im bereitgestellten Ausgangsmaterial jedoch keine näheren Angaben gemacht wurden.

Diese Informationen wurden ursprünglich von OilPrice.com gemeldet.