US-Energieminister Chris Wright hat Vorschläge für ein Verbot von US-Dieselausfuhren öffentlich zurückgewiesen. Bei einer Veranstaltung am Mittwoch in New York erklärte Wright, ein Exportverbot sei kontraproduktiv und würde letztlich die Preise für Benzin und Kerosin in die Höhe treiben.
Einem Bericht von Reuters zufolge bezeichnete Wright ein Ausfuhrverbot als „stumpfes Instrument“, das sich als wirkungslos erweisen würde. Er erklärte, eine Beschränkung der Exporte würde zu einem Diesel-Überangebot in den heimischen Raffinerien führen.
Dieser Überschuss würde die Raffinerien dazu zwingen, ihren Durchsatz zu drosseln. Wright warnte davor, dass eine verringerte Raffinerieaktivität in der Folge das Angebot an anderen Kraftstoffen verknappen und damit deren Preise in die Höhe treiben würde.